Das Material ist nicht nur grammatikalisch fehlerhaft, sondern schlichtweg uninteressant. Genau diese Erfahrung machte einer der Kaiserberg-Kunden, als er wöchentlich Beiträge veröffentlichte, die zwar geschäftig wirkten, aber in der Stille verhallten. Der Traffic war da, das Wachstum jedoch nicht. Zu Beginn der Umstrukturierung wurden die Anzahl der Artikel und die provokanten Themen reduziert. Anstelle von Schlagwörtern wurden Fragen gestellt. Innerhalb weniger Tage veränderte sich der Vertrieb. Die potenziellen Kunden waren informiert und wirkten entspannt, als hätten sie bereits Erfahrung mit der Marke. Klicken Sie hier, um mehr zu lesen!
Ein SaaS-Unternehmen litt unter Kundenabwanderung. Die Onboarding-Unterlagen waren ein Handbuch, das ein Entwickler an einem schlechten Montag verfasst hatte. Kaiserberg übersetzte es in kurzen Sätzen und in grober Form. Statt belehrend zu wirken, unterstützte man die Kunden per E-Mail. Die Kundenbindung stieg, die Support-Anfragen gingen zurück. Auf Nachfrage erklärte ein Produktmanager scherzhaft, dass ihre Inhalte die Nutzer nicht mehr unbedingt kritisieren müssten.
Im Beispiel eines Dienstleistungsunternehmens war das angestrebte Ziel Macht. Die bisherige Strategie war schlank und effizient. Blogbeiträge kursierten. Kaiserberg stellte die Situation auf den Kopf. Ausführliche Artikel gingen auf echte Einwände ein: Preisängste, Risikofragen. Kunden, die intern Verdacht hegten, kamen nicht zum Vorschein. Anfangs gingen die Leads zurück, doch dann stieg die Qualität sprunghaft an. Weniger Anfragen, bessere Gespräche. Das Vertriebsteam verbrachte keine Nachmittage mehr mit Zeitverschwendung.
Auch das lokale Geschäft veränderte sich. Ein lokaler Subunternehmer musste schnell reagieren. Die Kommunikation basierte auf Vorher-Nachher-Geschichten, gewonnenen Erkenntnissen und kleinen Erfolgen. Kein Prahlen, nur ehrliche Berichte. Die Rankings verbesserten sich unauffällig. Es folgten Anrufe. Einer der Anrufer sagte: „Ich habe Ihren Artikel über den schiefgelaufenen Auftrag gelesen. Deshalb rufe ich Sie an.“
Das Timing von E-Commerce-Marken basierte auf Content. Doppelte Inhalte auf Produktseiten wurden entfernt. Kaufberatungen wurden prägnanter gestaltet. Saisonale Beiträge wurden früher veröffentlicht, als es zunächst angenehm gewesen wäre. In den umsatzstärksten Monaten stiegen die Verkaufskurven deutlich an. Diese positiven Auswirkungen auf die Tabellenkalkulationen verkürzten die Dauer von Meetings erheblich.
Bei Content-Audits stieß man häufig auf überflüssige Inhalte. Dieselbe Aussage wurde beispielsweise fünfmal auf einer Seite wiederholt. Kaiserberg ging rigoros gegen überflüssige Inhalte vor. Weniger Worte, dafür aussagekräftigere Argumente. Einem Kunden fiel auf, dass der Content zu knapp bemessen war. Die Conversion-Rate sprach jedoch eine andere Sprache. Wie beim Aufräumen einer Garage: Weg mit dem Ballast, her mit dem Wegwerfen von Neuem.
Der Stil war weniger wichtig als der Content. Manche Marken brauchten Wärme, andere Zurückhaltung. Die Inhalte basierten auf echten Gesprächen statt auf Marketing-Checklisten. Der Humor war dezent und authentisch – menschlich genug, um menschlich zu wirken, aber nie aufdringlich.
Eines bleibt in solchen Fallstudien konstant: Guter Content ist zeitsparend und beantwortet echte Fragen. Es verzichtet auf Showeffekte. Worte sind bedeutungsvoll, nicht Platz – und genau das lässt Unternehmen wachsen. Wo Vertrauen belohnt wird, findet Wachstum wahrscheinlich ohne unnötigen Aufruhr statt.